Fernstudium und Alltag im Gleichgewicht – Studierende Sandra Savic im Gespräch

23. Juni 2026

Vollzeitjob und Bachelorstudium gleichzeitig: Was für viele nach einem Balanceakt klingt, gehört für Sandra Savic seit 2023 zum Alltag. Die Data Analystin studiert Wirtschaftsinformatik an der FERNFH und hat ihr Studium von Beginn an so angelegt, dass es sich nahtlos in ihr Leben einfügt, anstatt es auf den Kopf zu stellen.

Sandras Begeisterung für die Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technologie ist keine neue Entdeckung. Bereits in der Handelsakademie wählte sie den Zweig Informations- und Kommunikationstechnologie. Wirtschaftsinformatik war für sie der nächste logische Schritt. Wichtig war ihr ein praxisnahes, zukunftsorientiertes Studium, das zu ihren Stärken passt.

Zum Zeitpunkt, als sie sich für Wirtschaftsinformatik Bachelor im Fernstudium entschied, war Sandra Statistikerin beim ÖAMTC. Für sie war entscheidend, Beruf und Studium parallel zu gestalten. Durch eigene Recherche stieß sie auf die FERNFH, und ihre Entscheidung war schnell getroffen:

„Mein persönliches Interesse am Fachgebiet und die Möglichkeit, mich beruflich weiterzuentwickeln, waren ausschlaggebend. Besonders überzeugt hat mich die praxisnahe Ausrichtung des Studiengangs.“

Inzwischen arbeitet sie als Data Analystin und die Studieninhalte fließen direkt in ihren Berufsalltag ein. Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer bewussten Studien- und Berufswahl.

Eine Routine im Fernstudium, die trägt

Sandra plant ihre Lernzeiten bewusst und regelmäßig ein – unter der Woche nach der Arbeit, am Wochenende je nach Aufwand der aktuellen Einheiten. Was strukturiert klingt, ist das Ergebnis konsequenter Planung und eines Studienmodells, das genau das überhaupt erst möglich macht.

Alle Kursmaterialien und Einsendeaufgaben sind über den Onlinecampus jederzeit und von überall abrufbar. Prüfungsvorbereitungen lassen sich in den Alltag integrieren, ohne alles andere umzuwerfen:

„Durch gute Planung, feste Lernzeiten und die Flexibilität des Fernstudiums entwickelt sich mit der Zeit eine Routine, die vieles erleichtert.“

Inhaltlich besonders in Erinnerung geblieben sind ihr die Lehrveranstaltungen Fortgeschrittene Programmierung 1 und 2, in denen Python nicht nur im Unterricht, sondern auch intensiv im Selbststudium erarbeitet wurde:

„Wir konnten echt viel lernen und haben unser Wissen zusätzlich im Selbststudium vertieft. Das hat mir gezeigt, was möglich ist, wenn man wirklich dranbleibt.“

Eine starke Gemeinschaft im Fernstudium, die überrascht

Das Vorurteil kennt Sandra gut: Fernstudium bedeutet Isolation, kein echter Kontakt, nur man selbst und der Laptop. Ihre Erfahrung widerlegt das, und zwar von der ersten Woche an.

Beim Teambuilding-Event zu Studienbeginn lernte sie ihre Gruppe kennen. Mit zwei Kommilitonen – Christoph und Halil – hat sie seither zahlreiche Projekte gemeinsam gestemmt. Microsoft Teams, WhatsApp, gemeinsame Mahlzeiten nach Präsenzterminen: Der Kontakt ist real, auch wenn das Studium digital ist:

„Es ist ein starkes Gruppengefühl und echter Zusammenhalt entstanden, trotz räumlicher Distanz.“

Ihr Rat an alle, die am Anfang stehen: Frühzeitig eine Lerngruppe finden, mit der man sich gut versteht. Die gemeinsamen Arbeiten sind zahlreich, der Austausch wertvoll. Und Lehrende sowie Mitarbeiter*innen der FERNFH sind gut erreichbar und nehmen individuelle Fragen ernst – auch das macht einen Unterschied.

Was nach dem Bachelor Wirtschaftsinformatik kommt

Nach dem Bachelor plant Sandra ein Masterstudium in Data Science oder Software Engineering am Technikum Wien. Ein Ziel, das während des Studiums gewachsen ist, so wie das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Was Sandras Geschichte zeigt: Ein Fernstudium lässt sich gut mit Beruf und Privatleben verbinden. Die Flexibilität der FERNFH ermöglicht ihr, all das erfolgreich zu kombinieren und sich fachlich weiterzuentwickeln.