micro-credential

AI Engineering

Du willst verstehen, wie Künstliche Intelligenz wirklich funktioniert und eigene KI-Lösungen entwickeln? Dieses Micro Credential vermittelt dir, wie moderne AI-Modelle funktionieren und wie du diese in der Praxis einsetzt. Du lernst, Machine Learning-Algorithmen anzuwenden, Prompts gezielt zu steuern und AI-Lösungen im wirtschaftlichen Kontext zu bewerten. Erweitere dein digitales Kompetenzfeld um modernes KI-Wissen mit deiner dank kompakten Weiterbildung flexibel neben Beruf und Alltag.

Weiterbildung finden

Von MBA, Lehrgänge bis Zertifizierungen.

Die Nachfrage an Expert*innen im Bereich Künstliche Intelligenz auf dem Arbeitsmarkt steigt kontinuierlich. Im Micro-Credential AI Engineering entwickelst du unter anderem Anwendungen zur Datenanalyse, Extraktion und Darstellung in Python und setzt dich intensiv mit dem Einsatz von AI in verschiedensten Engineering-Bereichen auseinander.

Beispielsweise beschäftigst du dich im Rahmen deines MCs mit Konzepten und Techniken der Computational Intelligence, Machine Learning und Deep Learning, Prompts und Anweisungen zur Steuerung von AI-Modellen sowie AI-Lösungen für unterschiedliche Engineering-Anwendungsfälle.

Dieses Micro-Credentials im Fachgebiet „Daten, Informationssysteme und IT-Management“ kann im Rahmen eines bestehenden FERNFH-Studiums erworben oder als eigenständiges stand- alone Kurzprogramm, das ausschließlich zum Erwerb dieser Qualifikation führt, erworben werden.

Die Durchführung dieses Micro-Credentials erfolgt über den Studiengang Informationstechnologie | Master.

Lehrveranstaltungen

  • AI assisted Engineering (3 ECTS, WiSe)
  • Introduction to Computational and Artificial Intelligence (3 ECTS, WiSe)
  • Praktische Entwicklung von Machine Learning (3 ECTS, SoSe)
  • Multi Agent Systems (3 ECTS, WiSe)

Kompetenzerwerb

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, …

  • Anforderungen zu analysieren und in 2–4 Agentenrollen zu überführen (Rollenblatt: Aufgabe, Inputs, Outputs, Grenzen).
  • eine einfache Architektur abzuleiten und die Ablauf-/Next-Step-Logik inkl. Stop-Kriterien zu strukturieren.
  • benötigte Tools/Actions zu identifizieren (mind. 2) und deren Schnittstellen/Ein- und Ausgaben festzulegen (z. B. Datei lesen, Suche/DB, Rechen-/Parsing-Tool).
  • Outputs und Zwischenschritte zu strukturieren (z. B. JSON/Markdown) und die Dokumentation der Schritte zu planen.
  • Testfälle zu definieren und die Ergebnisqualität kurz zu bewerten (z. B. Vollständigkeit, Korrektheit, Nachvollziehbarkeit).
  • Tooleinsatz und Architektur begründet zu beurteilen (warum diese Rollen/Tools/Abfolge – kurz).
  • Basis-Sicherheit zu bewerten und umzusetzen.
  • den Multi-Agenten-Workflow zu implementieren (lauffähig/reproduzierbar) inkl. mind. 2 Tools/Actions und sauberer Übergaben.
  • den Workflow iterativ zu verbessern (z. B. Anpassung von Rollen/Prompts/Stop-Kriterien anhand der Tests). Anwendungsfällen für AI in verschiedenen Engineering-Bereichen zu identifizieren.
  • Prompts und Anweisungen zur Steuerung von ausgewählten AI-Modellen zu nutzen.
  • Einsatzmöglichkeiten von AI im Bereich der Softwareentwicklung, Datenanalyse und Modellierung zu erläutern.
  • die grundlegenden Konzepte, Prinzipien und Techniken der Computational Intelligence und AI zu verstehen.
  • unterschiedlichen Maschinenlern- und Deep Learning-Techniken (neuronale Netze, Support Vector Machines, Entscheidungsbäume usw.) zu einzuordnen.
  • bestehende AI-Modelle und -Lösungen zu bewerten, ihre Stärken und Schwächen zu erkennen und Verbesserungen oder Anpassungen vorzuschlagen.
  • Anwendungen zur Datenanalyse, Extraktion und Darstellung in Python zu entwickeln.
Martin Setnicka, BA MA MSc PhD
MC-Koordinator

Studiendauer: 2 Semester

Umfang: 12 ECTS-Credits

Level: 7 – Postgraduate

Abschluss: Zertifikat

Kosten: € 599 plus ÖH-Beitrag

Bewerbungsende: 31. Dez. 2026

Start: ab 05. März 2027

Veranstaltungen

Gibt es für Mirco Credentials Zugangsvoraussetzungen?

Wird das MC im Rahmen eines Studienprogramms erworben, gelten dafür die jeweiligen Zugangsvoraussetzungen. MCs in Form eines eigenständigen Kurzprogramms gelten als „Besuch einzelner Lehrveranstaltungen“; dafür müssen keine formalen Zugangsvoraussetzungen (z.B. abgeschlossene Qualifikation auf einer bestimmten ISCED-Stufe) erfüllt werden.

Inhaltlich-fachlich erforderliche Voraussetzungen („facheinschlägige Qualifikationen oder Kenntnisse“) können vorgegeben und deren Erfüllung nachzuweisen sein. Du findest die Voraussetzungen immer direkt beim jeweiligen MC auf der Website angeführt.

Kann ich auch mehr als ein Micro-Credential pro Semester absolvieren?

Ja, du kannst so viele Kurse und damit so viele Micro-Credentials belegen, wie sich für dich ausgehen. (Bei manchen Kursen gibt es allerdings eine Teilnehmer*innenbeschränkung). Bedenke: Manchmal gibt es eine empfohlene Reihenfolge, in der die Kurse belegt werden sollten. Und manchmal auch eine zwingend vorgegebene.

Wie wird in Micro-Credentials geprüft?

In allen das MC bildenden Lehrveranstaltungen muss eine formale Überprüfung des Erreichens der Lernergebnisse durch die LV-Leitung durchgeführt werden. Sie wird analog zu den LVs der Studienprogramme im „Schulnotensystem“ beurteilt. Eine bloße Anerkennung der Teilnahme an einer LV kann nicht zur Vergabe eines MCs führen.

Prüfungen können als “open book” oder “closed book” sowie “online” oder “on-site” abgewickelt werden.

Welchen Nachweis erhalte ich nach Abschluss eines Micro-Credentials?

Nach erfolgreicher Absolvierung des MCs wird dir ein Zertifikat über den erfolgreichen Abschluss ausgestellt.

Was braucht es für den positiven Abschluss eines Micro-Credentials?

Micro-Credentials haben typischerweise ein Ausmaß von 5-15 ECTS; das entspricht in der Regel zwei bis fünf Lehrveranstaltungen. Wenn alle den Lernpfad bildenden Lehrveranstaltungen positiv absolviert werden, erhältst du dein Micro-Credential – als gedrucktes Zertifikat und als Digital Badge.

Die einzelnen Lehrveranstaltungen müssen innerhalb eines Zeitraums von 5 Jahren absolviert worden sein, damit sie für ein Micro-Credential herangezogen werden können.

Was bedeutet die Angabe „EQF-/ ISCED-P Stufe“ in den Beschreibungen der MCs?

EQF ist der Europäische Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (EQF) mit dem Ziel, „die Transparenz, Vergleichbarkeit und Übertragbarkeit von Qualifikationen zu verbessern“. Programme, die Bachelorniveau haben, werden dabei dem Level 6 zugeordnet, jene auf Masterniveau dem Level 7.

ISCED-P ist die Programmstufe, dem das Micro-Credential in der International Standard Classification of Education (ISCED) zugeordnet wird, das ist das Referenz- und Klassifikationssystem der UNESCO. Etwas detaillierter als im EQF wird dabei zwischen dem „Progammlevel“ (ISCED-P) und dem „Bildungsstand“ (ISCED-A) unterschieden. Ein Programm kann auf dem Level ISCED-P 7 sein (also auf Masterniveau), aber wenn es kürzer dauert, als der Standard vorsieht, ist die Person, die es abgeschlossen hat, noch nicht auf dem Bildungsstand ISCED-A 7, sondern eine Stufe drunter, also 6. Für Micro-Credentials trifft das zu. Das bedeutet:

Wenn du ein MC auf ISCED-P Level 7 abschließt, darfst du als „höchste abgeschlossene Bildung“ nicht „Master“ angeben (außer natürlich, du hast bereits einen „richtigen“ Master anderweitig erworben). Dasselbe gilt für MCs auf Bachelorniveau (ISCED-P Stufe 6, aber ISCED-A Stufe 5).

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