micro-credential

Digital Leadership

Du willst Führung neu denken: virtuell, kollaborativ und nutzer*innenzentriert? Dieses Micro Credential zeigt dir, wie du digitale Teams leitest, IT-Transformation gestaltest und Userbedürfnisse in den Mittelpunkt rückst. Du lernst, virtuelle Zusammenarbeit zu moderieren, gruppendynamische Prozesse zu verstehen und digitale Lösungen für eine moderne Arbeitswelt zu entwickeln. Stärke dein digitales Kompetenzfeld flexibel neben Beruf und Alltag.

Weiterbildung finden

Von MBA, Lehrgänge bis Zertifizierungen.

Dieses Micro-Credential liegt an der Schnittstelle zwischen Kreativität, Digitalisierung und Business, um als Führungskraft in der Digitalen Transformation virtuelles Arbeiten und virtuelles Lernen zu verstehen und virtuelle Teams zu führen.

Dieses Micro-Credentials im Fachgebiet „Digital Business“ kann im Rahmen eines bestehenden FERNFH-Studiums erworben oder als eigenständiges stand- alone Kurzprogramm, das ausschließlich zum Erwerb dieser Qualifikation führt, erworben werden.

Die Durchführung dieses Micro-Credentials erfolgt über den Studiengang Informationstechnologie | Master.

Lehrveranstaltungen

  • Digitale Transformation und Digitalisierung von Geschäftsprozessen (3 ECTS, WiSe)
  • Gruppendynamik & Organisationsentwicklung (3 ECTS, WiSe)
  • Virtuelles Arbeiten und Lernen (3 ECTS, WiSe)
  • User Experience & Informationsdesign (3 ECTS, SoSe)

Kompetenzerwerb

Nach erfolgreichem Abschluss sind die Studierenden in der Lage, …

  • Konzepte und die Zusammenhänge der Digitalen Transformation zu nutzen. 
  • Auswirkungen und Möglichkeiten digitaler Geschäftsmodelle zu bewerten.
  • Herausforderungen der Arbeitswelt, in Organisationen und Compliance zu interpretieren.
  • die Analyselogik des User-Centered Designs erklären.
  • dieses Wissen bei der eigenständigen Identifikation und Lösung von Problemstellungen in der Praxis anwenden. (Design wird dabei als partizipativer Prozess verstanden.
  • Medienpsychologie als Schnittstelle zwischen User*innen-Interaktion, Medientechnologie und Kultur darstellen.
  • Mediengestaltung als iterativen Prozess unter Einbeziehung der User*innen durchzuführen.
  • die grundlegenden Gestaltungsprinzipien erläutern.
  • ausgewählte Methoden des Usability-Engineering in ihren Projekten anzuwenden.
  • theoretisches und praxisnahes Wissen, unter Berücksichtigung weiterer interdisziplinärer Aspekte in ihren Projekten umsetzen.
  • Gruppe und Hierarchie – zwei einander ablehnend gesinnte Organisationsformen zu unterscheiden. 
  • relevante Theoriemodelle gegenüberzustellen.
  • Grundlagen der Gruppen- und Organisationsdynamik zu hinterfragen.
  • die Dynamik virtueller Teamarbeit zu verstehen. 
  • notwendige Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren virtueller Teams darzulegen, die Dynamik virtueller Teamarbeit zu verstehen und die zentralen Rollen und Aufgaben in virtuellen Teams zu kennen. 
  • virtuelle Sitzungen zielgerichtet zu moderieren und zu wissen, welche inhaltlichen, kommunikativen und organisatorischen Aufgaben eine/n Online-Moderator/in erfüllt.
  • Webkonferenztools (konkret am Beispiel von MS Teams) erfolgreich für virtuelle Arbeits- und Lernsettings einzusetzen. 
  • auf Herausforderungen, Besonderheiten, kulturelle Aspekte und Chancen virtueller Kommunikation und Zusammenarbeit in Schulung und Beruf kompetent Rücksicht zu nehmen. 
  • gängige digitale Kanäle und Tools zu nutzen, um erfolgreich zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten. 
  • zu verstehen, wie Maschinen lernen und einen selbstlernenden Algorithmus zu erstellen.

Martin Setnicka, BA MA MSc PhD
MC-Koordinator

Studiendauer: 2 Semester

Umfang: 12 ECTS-Credits

Level: 7 – Postgraduate

Abschluss: Zertifikat

Kosten: € 599 plus ÖH-Beitrag

Bewerbungsende: 31. Juli 2026

Start: ab 25. Sep. 2026

Veranstaltungen

Muss ich die MC-Kurse in dem Tempo absolvieren, wie angegeben?

Was die einzelnen Kurse betrifft: Ja. Die sind so strukturiert und organisiert, dass sie normalerweise auch in hektischen Zeiten im angegebenen Zeitrahmen absolviert werden können. Sonst kann es passieren, dass du eventuell auf das nächste Studienjahr warten musst, bis wieder Prüfungen in deinem MC-Fach angeboten werden.

Was das gesamte MC betrifft: Nein. Wenn wir zum Beispiel vorschlagen, dass du im Wintersemester zwei Kurse machst und im Sommersemester zwei, kannst du das auch auf vier Semester aufteilen, in denen du jeweils einen Kurs machst. Oder auch mehr und dazwischen eine Pause machen.
Wichtig ist nur: Innerhalb von fünf Jahren ab Einschreibung in das Micro-Credential muss alles erledigt werden.

Wie sind Micro-Credentials organisiert?

Micro-Credentials werden über die Studiengänge der Ferdinand Porsche FERNFH organisiert.
Je nach Micro-Credential variiert der Studiengang. Mehr Informationen findest du auf den Seiten der einzelnen MCs.

Was bedeutet die Angabe „EQF-/ ISCED-P Stufe“ in den Beschreibungen der MCs?

EQF ist der Europäische Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (EQF) mit dem Ziel, „die Transparenz, Vergleichbarkeit und Übertragbarkeit von Qualifikationen zu verbessern“. Programme, die Bachelorniveau haben, werden dabei dem Level 6 zugeordnet, jene auf Masterniveau dem Level 7.

ISCED-P ist die Programmstufe, dem das Micro-Credential in der International Standard Classification of Education (ISCED) zugeordnet wird, das ist das Referenz- und Klassifikationssystem der UNESCO. Etwas detaillierter als im EQF wird dabei zwischen dem „Progammlevel“ (ISCED-P) und dem „Bildungsstand“ (ISCED-A) unterschieden. Ein Programm kann auf dem Level ISCED-P 7 sein (also auf Masterniveau), aber wenn es kürzer dauert, als der Standard vorsieht, ist die Person, die es abgeschlossen hat, noch nicht auf dem Bildungsstand ISCED-A 7, sondern eine Stufe drunter, also 6. Für Micro-Credentials trifft das zu. Das bedeutet:

Wenn du ein MC auf ISCED-P Level 7 abschließt, darfst du als „höchste abgeschlossene Bildung“ nicht „Master“ angeben (außer natürlich, du hast bereits einen „richtigen“ Master anderweitig erworben). Dasselbe gilt für MCs auf Bachelorniveau (ISCED-P Stufe 6, aber ISCED-A Stufe 5).

Wie wird in Micro-Credentials geprüft?

In allen das MC bildenden Lehrveranstaltungen muss eine formale Überprüfung des Erreichens der Lernergebnisse durch die LV-Leitung durchgeführt werden. Sie wird analog zu den LVs der Studienprogramme im „Schulnotensystem“ beurteilt. Eine bloße Anerkennung der Teilnahme an einer LV kann nicht zur Vergabe eines MCs führen.

Prüfungen können als “open book” oder “closed book” sowie “online” oder “on-site” abgewickelt werden.

Kann ich Lehrveranstaltungen in einem Micro-Credential auch anerkennen lassen?

Eine „Anerkennung von Lernergebnissen aus früheren Leistungen“ auf ein Micro-Credential ist ausschließlich mit Lehrveranstaltungen möglich, die innerhalb der letzten fünf Jahre erfolgreich abgeschlossen wurden. Die Anerkennung von Prüfungsleistungen, die länger zurückliegen, ist für ein Micro-Credential nicht möglich. Außerdem dürfen anerkannte ECTS-Credits maximal 1/3 des Gesamtumfangs eines MCs ausmachen.

Umgekehrt können auch die Lehrveranstaltungen eines MCs auf ein FH-Studium angerechnet werden, wenn sie innerhalb von fünf Jahren vor Aufnahme des Studiums absolviert wurden (und die Lehrveranstaltungen des MCs auch Teil des Kern-, Wahl- oder Individualcurriculums des betreffenden Studienprogramms sind).

Wichtig:Beachte bitte, dass die genaue Möglichkeit und der Umfang einer Anrechnung vom jeweiligen Studiengang abhängen können. Wir empfehlen daher, sich im konkreten Fall direkt mit dem zuständigen Studiengangsteam in Verbindung zu setzen.

Kann ich auch mehr als ein Micro-Credential pro Semester absolvieren?

Ja, du kannst so viele Kurse und damit so viele Micro-Credentials belegen, wie sich für dich ausgehen. (Bei manchen Kursen gibt es allerdings eine Teilnehmer*innenbeschränkung). Bedenke: Manchmal gibt es eine empfohlene Reihenfolge, in der die Kurse belegt werden sollten. Und manchmal auch eine zwingend vorgegebene.

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