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Was kostet dich das Nicht-Studieren wirklich?
Viele Menschen denken irgendwann über ein Studium nach und verschieben den Gedanken wieder: zu teuer, zu zeitintensiv, zu spät. Doch neben den sichtbaren Kosten eines Studiums gibt es eine weitere Seite der „Rechnung“: Welche Möglichkeiten entstehen, wenn man diesen Schritt geht, und welche bleiben vielleicht ungenutzt?
Die direkten Aufwände eines Studiums lassen sich meist schnell benennen: Studiengebühren, Lernaufwand und Veränderungen im Alltag. Schwieriger zu erfassen sind die langfristigen Folgen, wenn man ein Studium aufschiebt oder darauf verzichtet. Denn ein Studium bedeutet nicht nur einen Abschluss, sondern kann persönliche Entwicklung fördern, Fachwissen erweitern und neue berufliche Möglichkeiten eröffnen.
Die entscheidende Frage lautet daher nicht nur: Was kostet mich ein Studium? Sondern auch: Was kostet mich die Entscheidung dagegen?
Für Katrin Wurth, Absolventin des Masterstudiums Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie an der FERNFH, liegt der Mehrwert eines Studiums auch in der persönlichen Entwicklung: „Das Studium hat mein Selbstbewusstsein gestärkt und mir geholfen, Themen aus unterschiedlichen Perspektiven sachlich zu betrachten.“ Es vermittelt damit nicht nur Fachwissen, sondern eröffnet neue Blickwinkel auf berufliche und persönliche Herausforderungen.
Die Kosten gehören für viele Interessierte zu den ersten Überlegungen. Dabei geht es nicht nur um Studiengebühren, sondern auch um die Vereinbarkeit mit dem eigenen Berufs- und Lebensalltag. An der Ferdinand Porsche FERNFH sind die gesetzlich festgelegten Studiengebühren mit 363,36 Euro pro Semester zuzüglich ÖH-Beitrag transparent und planbar.
Studieren, wenn Beruf und Alltag bereits viel fordern
Für viele Berufstätige ist die Vereinbarkeit mit Beruf, Familie und persönlichen Verpflichtungen entscheidend. Ein berufsbegleitendes Fernstudium kann hier eine Möglichkeit bieten, akademische Weiterbildung mit bestehenden Lebenssituationen zu verbinden. Das Fernstudienmodell der FERNFH ermöglicht ein zeit- und ortsunabhängiges Studium über den Online-Campus. Lernmaterialien, digitale Bibliotheken und Foren stehen flexibel zur Verfügung. Ergänzend gibt es Online-Abgaben, Gruppenarbeiten und maximal drei langfristig planbare Präsenzphasen pro Semester. Das Fernstudium lässt sich in den Alltag integrieren, erfordert aber auch Selbstorganisation und Einsatz.
Wer diesen Weg nicht einschlägt, gewinnt kurzfristig freie Kapazitäten, entscheidet sich gleichzeitig aber gegen mögliche Chancen auf zusätzliches Wissen, neue Qualifikationen und wertvolle Kontakte, die den eigenen beruflichen Weg langfristig beeinflussen können. Dass ein Studium auch durch Begegnungen bereichert, beschreibt Andrea Krettek, Absolventin des Bachelorstudiums Aging Services Management: „Die Zeit an der FERNFH war sehr bereichernd, sie brachte unschätzbare Erfahrungen, Erkenntnisse und Freundschaften, für die ich sehr dankbar bin.“
Neue Wege durch Weiterbildung und flexible Zugänge
Auch vermeintliche Zugangshürden müssen kein Ausschlusskriterium sein. Ein Studium oder eine akademische Weiterbildung ist nicht ausschließlich Menschen mit klassischem Bildungsweg vorbehalten: Wer ohne Matura studieren möchte und eine einschlägige Berufsausbildung sowie mehrjährige Berufserfahrung mitbringt, kann über Zusatzprüfungen einen Zugang zum Studium erhalten. Kostenlose Online-Vorbereitungskurse in Englisch und Mathematik stehen Interessierten zur Verfügung.
Viele vermeintliche Hindernisse lassen sich heute neu betrachten: Ist ein Studium wirklich zu teuer? Fehlt die Zeit? Ist der Zugang tatsächlich ausgeschlossen?
Nicht jede Aus- oder Weiterbildung muss sofort mit einem vollständigen Studium beginnen. Für Menschen, die zunächst kleinere Schritte gehen möchten, bieten Micro-Credentials die Möglichkeit, einzelne Themenbereiche gezielt zu vertiefen und akademisches Lernen kennenzulernen. Die kompakten Weiterbildungseinheiten mit anerkanntem Zertifikat ermöglichen einen flexiblen Einstieg.
Ein Studium ist nicht für jede Person der richtige Weg. Doch wenn der Gedanke daran immer wieder zurückkehrt, lohnt es sich, genauer hinzusehen: Was spricht wirklich dagegen und welche Möglichkeiten könnten entstehen? Denn die „Rechnung“ eines Studiums besteht nicht nur aus Geld und Zeit, sondern auch aus dem, was daraus entstehen kann: neues Wissen, persönliche Entwicklung, wertvolle Begegnungen und neue Perspektiven für den eigenen beruflichen Weg.



