Elisabeth Pammer beantwortet im Rahmen der Initiative „Alumni.Erzählen.“ einige Fragen zum Fernstudium, gibt Einblicke in ihre Zeit an der FERNFH und erzählt wie sie das gelernte Know-how in ihre berufliche Praxis einbaut.
- Warum haben Sie sich damals für ein Studium an der Ferdinand Porsche FERNFH entschieden?
Ich habe ein flexibles Studium gesucht, das neben einem Vollzeit-Job möglich ist und inhaltlich zu meiner Tätigkeit passt. Damals habe ich mich auch wirklich nur für dieses eine Masterstudium beworben, weil ich nur das wollte. Wäre ich an der FERNFH nicht angenommen worden, hätte ich vielleicht kein anderes Masterstudium gemacht. Speziell Wirtschaftspsychologie hat mich ungemein interessiert.
- Wie waren Ihre Rahmenbedingungen – beruflich und privat – während des Studiums?
Mit einem intensiven Job im Consulting war ich sehr eingedeckt. Privat war ich einigermaßen frei gespielt und konnte z.B. die Wochenenden für das Studium nutzen.
- Rückblickend, was war die größte Herausforderung während des Fernstudiums?
Herausfordernd war es, neben dem Job die Masterarbeit mit sehr umfassender Empirie zu verfassen. Ich habe daher zwei Monate Bildungskarenz genommen (mit parallel geringfügiger Anstellung im Job), was ich nur empfehlen kann.
- Was ist Ihnen aus Ihrer Zeit an der FERNFH besonders in Erinnerung geblieben?
Der familiäre Umgang an der FH und das Bemühen um die soziale Tangente zwischen Professor*innen und Studierenden und auch unter den Studierenden. Das ist bei einem Fernstudium nicht selbstverständlich. In Erinnerung sind mir auch die inhaltliche Diskussionen auf Augenhöhe und absolute Flexibilität durch das Selbststudium geblieben.
- Welche Bedeutung hatte das Fernstudium an der FERNFH für Ihre Karriere bzw. Ihre aktuelle berufliche Situation?
Boost an Know-how für meinen Beruf – gleichzeitig konnte ich Praxiserfahrungen aus meinem Beruf in das Studium einbringen. Seit 2020 bin ich als Geschäftsführerin in dem Consulting-Unternehmen tätig.
- Welche Lehrinhalte nützen Ihnen in Ihrem jetzigen Job besonders?
Ich würde das nicht auf bestimmte Inhalte begrenzen, da ich mir aus allen Bereichen etwas mitnehmen konnte. Natürlich ist aber Human Resource Management besonders relevant, weil ich in meiner jetzigen Position maßgeblich dafür zuständig bin.
- Welche Kompetenzen bzw. Fähigkeiten werden in Ihrem Beruf oder Ihrer Branche zukünftig wichtiger?
- Digitale Kompetenzen, da wir z.B. oft digitale Moderationen und Beratungen durchführen
- New Work, da es kein Schlagwort mehr ist, sondern gelebte Realität, auf die nicht alle vorbereitet waren
- Laufende Updates zu Human Resource Management, um gute Mitarbeiter*innen halten und akquirieren zu können
- Wo bzw. wie sehen Sie Ihre berufliche Zukunft?
Sinnstiftung ist zentral für mich. Arbeit mit Menschen war mir immer schon wichtig, daher hatte ich sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudium den Schwerpunkt „Human Resource Management“. Künftig würde mich der soziale Bereich interessieren, falls das Consulting mal nicht mehr für mich spannend sein sollte. 🙂
- Welche drei Tipps können Sie angehenden Studierenden auf ihrem Weg mitgeben?
- Organisation ist alles: am Beginn eines Semesters eine Übersicht mit Tasks und Deadlines erstellen
- Masterarbeit: Wenn möglich, Zeit dafür freiräumen. Eine Masterarbeit schreibt sich nicht abends nach einem intensiven Arbeitstag.
- Enjoy! Die Inhalte des Studiums sind echt spannend und gerade aus den Online-Diskussionen mit den Kolleg*innen konnte ich mir viel mitnehmen.
- Gibt es noch etwas, das Sie sagen wollen?
Ein GeDANKE zum Schluss: ich bin dankbar für die lehrreiche Zeit an der FERNFH und die Top Organisation der Fernlehre!

