Dominik Leitner beantwortet im Rahmen der Initiative „Alumni.Erzählen.“ einige Fragen zum Fernstudium, gibt Einblicke in seine Zeit an der FERNFH und erzählt wie er das gelernte Know-how in seine berufliche Praxis einbaut.
- Warum haben Sie sich damals für ein Studium an der Ferdinand Porsche FERNFH entschieden?
Aufgrund von freien Kapazitäten und dem Interesse an der Erweiterung persönlicher Fähigkeiten, habe ich mich über verschiedene Formen der Weiterbildung informiert. Dabei kamen neben den klassischen Studien auch die Angebote von alternativen Anbietern in Betracht. Die Möglichkeit der FernFH meiner beruflichen Tätigkeit voll nachzugehen, während ich gleichzeitig uneingeschränkt am Studienbetrieb teilnehmen konnte, war dabei ein ganz entscheidender Faktor. Ebenfalls die Studienrichtung der Wirtschaftsinformatik sagte mir persönlich zu und daher habe ich mich für dieses Studium entschieden.
- Rückblickend, was war die größte Herausforderung während des Fernstudiums?
Besonders während meines Masterstudiums war die Herausforderung bei weitem größer. Zu dieser Zeit hab ich mich in China aufgehalten und dort gearbeitet. Für Prüfungen musste ich daher immer nach Österreich einfliegen und mit Jetlag die Prüfungen absolvieren. Ebenfalls bietet China nur eine eingeschränkte Funktionalität des Internets, da durch die staatliche Zensur viele Webseiten blockiert sind und die Informationsbeschaffung daher erschwert wird.
- Was ist Ihnen aus Ihrer Zeit an der FERNFH besonders in Erinnerung geblieben?
Trotz der Seltenheit der Vorlesungs- und Prüfungstermine, herrschte ein durchwegs gutes Klima und Verhältnis unter den Studienkollegen und Studienkolleginnen. Dieses Kriterium war auch sehr wichtig während der präsenzfreien Zeit, da in persönlichen Gruppen sich individuell ausgetauscht wurde und dies die eigene Motivation aber auch die der Kolleginnen und Kollegen entsprechend aufrecht erhalten hat, bzw. diese dadurch wieder aufgebaut wurde.
- Welche Bedeutung hatte das Fernstudium an der FERNFH für Ihre Karriere bzw. Ihre aktuelle berufliche Situation?
Durch das Studium an der FernFH konnte ich meine berufliche Karriere in einen Bereich verlagern, welcher meinen persönlichen Interessen entspricht. Ebenfalls innerhalb meines neuen Unternehmens, sind die Entwicklungsmöglichkeiten durch die Ausbildung größer und dies wurde auch bei der Planung meines Entwicklungsverlaufs im Unternehmen miteinbezogen.
- Welche Kompetenzen bzw. Fähigkeiten werden in Ihrem Beruf oder Ihrer Branche zukünftig wichtiger?
Abläufe, welche durch Projektmanagementmethoden in das Unternehmen eingebracht werden, sind auch für die Angestellten förderlich zu verstehen. Auch das Verständnis für Abläufe in internationalen Teams ist ein wichtiger Faktor, welcher sich durch die täglichen Arbeitsabläufe zieht.
- Welche drei Tipps können Sie angehenden Studierenden auf ihrem Weg mitgeben?
- Die Findung einer passenden Lern- und Arbeitsgruppe erleichtert den Studienverlauf um einiges und steigert auch die eigene Motivation.
- Gerade zu Beginn wirkt alles noch sehr viel und kann überwältigend für einen sein. Dies wird jedoch leichter und Durchhalten zahlt sich aus.
- Gutes Zeitmanagement hilft gegen eintretenden Stress. Die Setzung eines Plans zu Semesterbeginn ist dabei ein gutes Mittel.

