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FERNFH bei internationaler Konferenz in Hagen vertreten
Astrid Braun präsentierte innovative Micro-Credential-Formate der Ferdinand Porsche FERNFH
Von 8. bis 10. Oktober 2025 fand an der FernUniversität in Hagen die I·HE (Innovation Higher Education) Konferenz der EADTU (European Association of Distance Teaching Universities) statt mit dem Titel „Rethinking Higher Education: Engage, Adapt, Include“. Rund 200 Teilnehmer*innen aus verschiedenen internationalen Hochschulen tauschten sich über die Zukunft der Hochschulbildung aus.
Die Ferdinand Porsche FERNFH war durch Astrid Braun, Co-ordinator of International Affairs, auf der I·HE2025 vertreten. In ihrem Vortrag mit dem Titel „Personalising Executive Education: Micro-Credential Formats at Ferdinand Porsche FERNFH“ präsentierte sie die innovativen Micro-Credential-Formate der FERNFH und zeigte, wie diese zur Personalisierung und Flexibilisierung von Bildung beitragen. Anhand konkreter Beispiele erläuterte Braun den teilnehmenden Hochschul-Expert*innen, wie die FERNFH als Österreichs erste und einzige Fern-Fachhochschule ein umfassendes System von Micro-Credentials (MCs) entwickelt hat. Diese kurzformatigen, modularen Weiterbildungsangebote können sowohl im Rahmen bestehender Bachelor- und Masterstudien als auch unabhängig davon absolviert werden. Sie ermöglichen es berufstätigen Erwachsenen, gezielt gefragte und gewünschte Kompetenzen zu erwerben, die unmittelbar auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes abgestimmt sind.
Was die Micro-Credentials an der FERNFH besonders macht
Das Micro-Credential-Angebot der FERNFH umfasst derzeit rund 40 unterschiedliche Kompetenzbausteine in den Bereichen Wirtschaft & Management, Digitalisierung & IT, Gesundheit & Soziales sowie Psychologie. Diese Weiterbildungseinheiten sind flexibel aufgebaut und werden im Blended-Learning-Format angeboten. Die Qualifizierung erfolgt durch eine Kombination aus Online-Phasen und wenigen, gezielten Präsenzveranstaltungen.
Die Teilnehmer*innen können Micro-Credentials einzeln absolvieren oder sie zu größeren Bildungspfaden kombinieren. Diese sogenannte „Stackability“ erlaubt es, über die Zeit einen individuellen, auf die eigenen Lernziele abgestimmten Weiterbildungsweg zu gestalten. Ein besonderes Merkmal: Alle Micro-Credentials orientieren sich an den europäischen Qualitäts- und Transparenzstandards (ECTS) und sind daher akademisch fundiert, praxisorientiert und international vergleichbar.
Positive Resonanz und Austausch auf internationaler Ebene
Das Publikum zeigte sich sehr interessiert und positiv gegenüber dem FERNFH-Ansatz. Die Verbindung von akademischer Qualität, flexibler Studienorganisation und Arbeitsmarktorientierung wurde vielfach als Best-Practice-Beispiel hervorgehoben.
Braun sprach in ihrem Vortrag auch offen über die Herausforderungen, die mit der Implementierung von Micro-Credentials an Hochschulen einhergehen. Wie etwa die internationale Anerkennung und Anrechenbarkeit, die institutionellen Abstimmungen sowie den ständigen Dialog mit dem Arbeitsmarkt, um Weiterbildungsangebote aktuell und relevant zu halten.
Neben ihrem eigenen Beitrag wurde die Konferenz auch genutzt, um Kontakte zu Hochschulen aus ganz Europa zu knüpfen und sich über Good-Practice-Beispiele auszutauschen. Die Veranstaltung bot eine inspirierende Plattform für den Dialog über zukunftsweisende Hochschulstrategien – von neuen Lehrmethoden über inklusive Bildung bis zu digitaler Transformation. „Ich komme mit vielen neuen Ideen und spannenden Kontakten nach Hause“, so Braun. „Es war beeindruckend zu sehen, wie vielfältig Hochschulen in ganz Europa auf die Herausforderungen der Zukunft reagieren. Ich freue mich darauf, die gewonnenen Impulse in die weitere Entwicklung der FERNFH einzubringen.“
FERNFH als Partnerin für lebenslanges Lernen
Die Teilnahme an der Konferenz unterstreicht einmal mehr die Rolle der Ferdinand Porsche FERNFH als Vorreiterin für flexible, personalisierte und praxisorientierte Weiterbildung im Hochschulbereich. Mit dem kontinuierlichen Ausbau ihres Micro-Credential-Angebots positioniert sich die FERNFH als starke Partnerin für lebenslanges Lernen in Österreich – für Studierende, Berufstätige und Unternehmen gleichermaßen. „Unser Ziel ist es, die FERNFH als eine inklusive, vernetzte und flexible Hochschule weiterzuentwickeln“, betont Braun. „So schaffen wir Lernwege, die Menschen befähigen, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln – und Bildung als lebenslangen Prozess zu verstehen.“
Mehr erfahren:
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Hier geht’s zu den aktuellen Micro-Credentials der FERNFH.




