Unsere Studierenden im Portrait: Doreen Ristock

 

29-jährige Mutter aus Berlin macht in Österreich ihren Master in Wirtschaftsinformatik: Wasserturm statt Brandenburger Tor: Doreen Ristock tauscht für das Studium die deutsche Hauptstadt Berlin gegen Wiener Neustadt

Doreen Ristock gehört jener Generation an, die ein getrenntes Deutschland defacto nur mehr aus dem Geschichtsunterricht kennt. Sie ist 1989 im Osten der damals noch geteilten Stadt Berlin zur Welt gekommen – 50 Tage vor dem Fall der Berliner Mauer. Mauern oder Grenzen gibt es für Doreen Ristock auch im Studium nicht: Sie absolviert an der österreichischen Ferdinand Porsche FernFH den Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik.

Doreen Ristock wächst in Berlin auf, in jener Stadt, die im Zuge der Wiedervereinigung Deutschlands Hauptstadt und boomendes Zentrum des Landes wird. Nach dem Abitur 2009 folgt die Ausbildung zur Mechatronikerin, später macht Ristock 2016 im Rahmen eines dualen Studiums bei der deutschen Telekom ihren Bachelor in BWL. Kurz danach wird sie schwanger – die Berlinerin nutzt diese neun Monate auch dazu, ein für sie passendes weiterführendes Studium zu suchen. Fündig wird Ristock bei ihrer Internetrecherche schließlich auf der Website der österreichischen Ferdinand Porsche FernFH. „Für mich stellte sich die Frage, welches Studium lässt sich gut mit meinem vorangegangenen Studium vereinbaren“, schildert sie ihre Suche, „viele Masterstudiengänge basieren auf Wirtschaftsinformatik, hier, an der FernFH, kann man als Betriebswirt oder als Techniker einsteigen, das finde ich sehr gut.“ Auch die Kosten des Studiums spielten für die Berlinerin eine Rolle – da schlägt die FernFH mit den bundesfinanzierten Studienplätzen die Angebote der privaten Anbieter. „Und Österreich ist mit den Reisekosten zu den Präsenztagen gut machbar“, hat die Studentin genau gerechnet.

Im Juni 2017 kommt ihr Bub zur Welt, drei Monate später beginnt sie mit ihrem Masterstudium an der FernFH. Selbstredend, dass die Vereinbarkeit mit der Familie für die junge Mutter eine weitere Grundlage für ihre Entscheidung war, in Österreich zu studieren: „Das Konzept des Fernstudiums passt vom Aufbau super in mein Familienleben. Ich kann jederzeit etwas fürs Studium machen. Weil mein kleiner Sohn durchschläft, geht das bei mir gut spät am Abend. Da kann ich online auch Tutorials nachschauen, die sich nicht ausgegangen sind. Und bei den Präsenztagen ist der Junge mal einen ganzen Tag bei Papa oder den Großeltern. Super ist auch, dass ich mit den Kommiliton_innen alles über den Online Campus abwickeln kann, das klappt hervorragend.“ Außerdem werde man im Studium von der FernFH über den Online Campus wirklich gut und sehr zeitnah bei Fragen unterstützt, schildert die Berlinerin.

Für die Zukunft hat die Berlinerin mit ihrem Master in Wirtschaftsinformatik klare Vorstellungen: „Ich möchte gerne im Projektmanagement tätig werden, wo es darum geht, Anforderungen von Unternehmen in eine Software zu übersetzen. So einen Schnittstellenbereich würde ich mir wünschen.“