15 Jahre FernFH - Wie alles begann...

Geschichte der FernFH

15 Jahre ist es bereits her, dass die Ferdinand Porsche FernFH gegründet wurde. Seitdem haben wir eine rasante Entwicklung hingelegt. Aus 83 Studierenden im ersten Studiengang Wirtschaftsinformatik Bachelor sind mittlerweile 1.035 geworden, aus einem einzigen Studiengang wurden fünf und inzwischen nahmen mehr als 1.806 Absolvent_innen ihre Abschlussurkunde der FernFH bei ihrer Sponsion mit Stolz entgegen.

 

Mit der ständigen Weiterentwicklung innovativer Lehr- und Lernformen haben wir im Laufe der Jahre die führende Rolle im Bereich Distance Learning in Österreich eingenommen und sind damit Vorreiterin beim Thema Fernstudium in der österreichischen Fachhochschullandschaft. Blicken wir zurück in das Jahr, indem alles begann …

2006

2006 erfolgt die Gründung der FFH Gesellschaft zur Erhaltung und Durchführung von Fachhochschul-Studiengängen – Ferdinand Porsche FernFH – durch die Humboldt Bildungsgesellschaft m.b.H. und die Fachhochschule Wiener Neustadt für Wirtschaft und Technik GmbH. Zu dieser Zeit wird Prof. Mag. Werner Jungwirth Geschäftsführer der Ferdinand Porsche FernFH und legt von 2006 bis 2010 wichtige Grundsteine für den bisherigen Erfolg der Hochschule.


2007

2007 beginnt mit dem Start des Bachelorstudiengangs „Wirtschaftsinformatik“ der offizielle Studienbetrieb.


2009

Nur zwei Jahre später, im Jahr 2009, nimmt die Ferdinand Porsche FernFH den auf den Bachelorstudium folgenden Masterstudiengang „Wirtschaftsinformatik“ sowie den Bachelorstudiengang „Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie“ in das Studienangebot auf.


2010

2010 wird Mag. (FH) Axel Jungwirth, MEng, AKKM Geschäftsführer der Ferdinand Porsche FernFH.

Noch im gleichen Jahr wird die FernFH als erste österreichische Fachhochschule mit dem Qualitätssiegel der FIBAA, der Internationalen Agentur zur Qualitätssicherung im Hochschulbereich, ausgezeichnet.

Die ersten Absolvent_innen des Bachelorstudiengangs „Wirtschaftsinformatik“ ihren erfolgreichen Studienabschluss.


2011

2011 schließen nun auch die ersten Absolvent_innen des Masterstudiengangs „Wirtschaftsinformatik“ ihr Studium erfolgreich ab.


2012

Erstmals feiern die ersten Absolvent_innen des Bachelorstudiengangs „Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie“ ihre Sponsion.

2012 wird ein Kollegium zur Durchführung und Organisation des Lehr- und Prüfungsbetriebs an der FernFH eingerichtet.

Mit dem Masterstudiengang „Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie“ bietet die Ferdinand Porsche FernFH bereits ihren vierten Studiengang an.


2014

2014, genau zwei Jahre nach Studienstart des Masterstudiums "Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie", feiern die ersten Absolventinnen und Absolventen dieses Masterstudiengangs ihre Sponsion.

Aber damit nicht genug, denn noch im gleichen Jahr startet ein neuer, in Österreich bisher einzigartiger Studiengang: Der interdisziplinär orientierte Bachelorstudium „Aging Services Management“.


2015

Zum ersten Mal wird der „Lehrpreis für Exzellentes Distance Learning 2015“ verliehen.


2016

2016 zeichnet sich durch einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der FernFH aus. Im Februar übersiedelt die Ferdinand Porsche FernFH in die Zulingergasse 4 in Wiener Neustadt. Zusätzlich zum neuen Hauptstandort wird auf der Mariahilfer Straße in Wien ein Studienzentrum eröffnet.

Im Oktober übernimmt schließlich Prof. Mag. Werner Jungwirth mit der neu gegründeten FernFH Besitz- und Service GmbH die Fern-Fachhochschule und wird damit zum Alleineigentümer.


2017

2017 schließt die 1.000 Absolventin ihr Studium an der Ferdinand Porsche FernFH erfolgreich ab. Insgesamt zählt die erste FernFH Österreichs nun auf 1.021 Absolvent_innen.

Auch im Unternehmen passiert im Jahr 2017 einiges: Was in der FernFH als Unternehmensphilosophie seit der Gründung gelebt wird, wird im Rahmen des Landeswettbewerbs „Familienfreundlichster Betrieb in NÖ 2017“ auch offiziell gewürdigt. In der Kategorie Mittelbetriebe (21 bis 100 Beschäftigte) holt sich die FernFH den 2. Platz. So sind im Zuge des Audits „hochschuleundfamilie“ bestehende Angebote evaluiert und erweitert sowie die Mobile Working Richtlinie ausgebaut worden.

Noch im gleichen Jahr bekommt die FernFH vom Ministerium für Jugend und Familie staatliches Gütezeichen für familienbewusste Studien- und Arbeitsbedingungen verliehen.


2018

Die Ferdinand Porsche FernFH präsentiert den neuen, modernen FernFH Campus am Ferdinand Porsche Ring 3 in der Innenstadt von Wiener Neustadt, der im Oktober im feierlichen Rahmen offiziell eröffnet wird.

Im jährlichen Fachhochschul-Ranking des Industriemagazins landet die FernFH auf Platz 3 von insgesamt 18 verschiedenen, österreichischen Fachhochschulen.

Die Ferdinand Porsche FernFH wird als einzige Fachhochschule Österreichs im Ranking beim Staatspreis für „Familie & Beruf“ mit dem 3. Platz geehrt. Zudem wird die Ferdinand Porsche FernFH erstmals mit dem Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung ausgezeichnet.

Nur ein Monat nach der Übersiedelung in die Innenstadt startet erstmals der neue Weiterbildungslehrgang „NPO-Management“ für Rotkreuz-Führungskräfte, den die Ferdinand Porsche FernFH gemeinsam mit dem Roten Kreuz Niederösterreich entwickelt hat. So bildet das Rote Kreuz seine Führungskräfte im betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und NPO-Management-Bereich an der FernFH weiter und ermöglicht es allen Mitarbeiter_innen, die eine Führungsverantwortung beim Roten Kreuz innehaben, eine qualifizierte Weiterbildung zu absolvieren und dabei Familie, Beruf und Ehrenamt zu vereinbaren.

Zudem startet der neue Lehrgang „Evaluation im Gesundheits- und Sozialbereich“ in Kooperation mit pro mente Forschung.

Auch im E-Learning wird im Laufe der Jahre stetig weiterentwickelt: 2018 gewinnt das E-Learning Team der FernFH den „Call for 360°“ in Berlin.


2019

Die Ferdinand Porsche FernFH landet erstmals im FH-Ranking 2019 des Industriemagazins auf Platz 1. Nach Rang drei im Vorjahr nimmt sie mit einer „Note“ von 1,7 stolz die Goldene entgegen. Laut Industriemagazin sei dies ein Zeichen der Zeit: „Analoge Hörsäle weichen dem digitalen Online-Campus.“ Fern-Fachhochschulen würden heute die nächste „Welle der 4.0.-Revolution“ bilden, analysiert das Industriemagazin das Ergebnis.

Im gleichen Jahr ist die FernFH Mitglied im unabhängigen Netzwerk „queer@hochschulen“ sowie Mitglied der Initiative „Charta der Vielfalt“ und setzt damit ein sichbares Zeichen für Vielfalt, Akzeptanz und Toleranz. Gemeinsam mit queer@hochschulen nimmt sie unter anderem an verschiedenen Aktivitäten teil, beispielsweise das Hissen der Regenbogenfahne am Campus.

Im Sommer 2019 findet die erste FerienFernFH als virtuelle Ferienbetreuung für Kinder der FernFH Mitarbeiter_innen statt, die mit dem Gütesiegel „Familie Digital Kompetent“ des Bundesministeriums für Frauen, Familien und Jugend ausgezeichnet wird.

Im Oktober 2019 wird das Projekt E-Accessibility ins Leben gerufen, um Bildungsbarrieren abzubauen sowie Prozesse und Maßnahmen zur Erhöhung der Barrierefreiheit bei Online-Inhalten umzusetzen.

2019 wird zum dritten Mal der „Lehrpreis für Exzellentes Distance Learning 2019“ verliehen.

Im November feierten die Studiengänge Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie | Bachelor und Wirtschaftsinformatik | Master ihr zehnjähriges Bestehen mit spannenden Impulsvorträgen.


2020

2020 steht ganz im Zeichen von Veränderung und neuen Chancen. Beim ersten Innovation Day der FernFH präsentierten wissenschaftliche Mitarbeiter_innen und Hochschulleitung innovative Ideen rund um das Thema Lehre und die Zukunft der FernFH.

Zudem geht der „FernFH WissBlog“ der wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen der FernFH online, indem den Leser_innen die Welt des Fernstudiums aus fachlicher sowie aus persönlicher Sicht näher gebracht wird.

Im März wird über Nacht aufgrund des neu auftretenden Coronavirus alles anders, doch die FernFH reagiert rasch auf die neuen Gegebenheiten und führt erstmals Studienabschlussprüfungen per Videokonferenz durch. Coronabedingt fand auch die Sponsion erstmals in einem Online-Setting statt.

Im Mai 2020 beteiligt sich das Land Niederösterreich mit 26 Prozent an der Ferdinand Porsche FernFH und stärkt sie damit in ihrer Expert_innenrolle im Bereich Distance Learning. Zudem wird die FernFH-Geschäftsführung mit Mag.a Elfriede Riesinger und Dr. Alexander Fleischer verstärkt.

Im August 2020 wird FernFH Mitglied der Plattform „Demenzfreundliches Wien“ für die Gestaltung der bestmöglichen Lebenswelt(en) für Menschen mit Demenz und deren Angehörige sowie Bezugspersonen.


2021

2021 - ein Jahr, das zeigt, dass sich die harte Arbeit der letzten Jahre ausgezahlt hat: Zum ersten Mal in der bis dato 14-jährigen Geschichte ist die FernFH das akademische Zuhause von über 1.000 Studierenden. Davon studieren 71% im Bachelor, 27% besuchen einen Masterstudiengang und 2% befinden sich in Zertifikatslehrgängen.

Im März erhält die Ferdinand Porsche FernFH die Rezertifizierung des staatlichen Gütezeichens „hochschuleundfamilie“ durch das Bundesministerium für Familien und Jugend.

Des Weiteren darf sich die FernFH über eine Auszeichnung freuen: Sie gewinnt den Meritus Preis 2021 von Pride Biz die Kategorie „Mittelgroße Unternehmen“ und ist damit österreichweit die zweite Fachhochschule, die mit dieser LGBTI-Auszeichnung geehrt wurde.